Nestgruppen

Durch die Umbauten in den Jahren 2010 – 2012 schuf unsere Kirchengemeinde in unseren beiden Kindergärten mithilfe  öffentlicher Fördergelder Plätze für jeweils 22 U3 Kinder. Die Teams haben sich durch verschiedene Fortbildungen und auch ergänzende, berufsbegleitende Ausbildungen auf diese neue Altersstruktur vorbereitet. Mit der Bereitstellung der  Nestgruppen  sind wir nun in der Lage, jeweils 10 Kinder im Alter von 0 – 3 Jahren in beiden Einrichtungen aufzunehmen und somit Eltern, die in ihren Beruf zurückkehren wollen oder müssen, eine verlässliche Betreuung zu bieten. Im Jahr 2014 starteten wir mit den ersten einjährigen Kindern in dieser Gruppe. Für alle war es eine große Umstellung, die viel Vorplanung erforderte. Wichtig ist uns, gerade bei den ganz Kleinen, für eine emotionale Stabilität zu sorgen (feste Bezugsperson) und in der Eingewöhnungsphase wirklich da zu sein. Das hat zur Folge, dass wir Mitarbeiterinnen während dieser Zeit eine Urlaubssperre haben. Unsere Ziele und Schwerpunkte haben wir für diese Altersgruppe neu definiert und setzen sie entsprechend um:      
 

  • Förderung der Kommunikation z. B. beim Wickeln in so genannten 1:1 Situationen

  • Umgang mit anderen Kindern Kontakte knüpfen

  • Dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechend Anregungen in allen Bildungsbereichen geben

  • Wir unterstützen kindspezifische Bewegungsbedürfnisse, bieten Raum und Zeit zum Laufen lernen

  • Spiel- und Experimentierfreude stehen wie auch das Be-Greifen der Umwelt im Vordergrund

  • Unterstützung bei der Sauberkeitserziehung und Körperpflege, sowohl für die Kinder als auch für die Eltern

  • Wir sorgen für angemessene Zeiten von Aktivität und Ruhephasen im Tagesverlauf

  • Zeitnahe Reflexionen mit den Eltern nach der Eingewöhnungszeit

  • Schaffung von gemütlichen und altersgerechten Essenssituationen

 

Auch unser Raum- und Materialangebot wurde überarbeitet. Die Räume sind übersichtlich gestaltet und auch für die Kleinen leicht zu erobern und zu bespielen. Die Spielmaterialien sind auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen abgestimmt und werden regelmäßig ausgewechselt. Eine große Turnhalle ermöglicht den Kindern, Erfahrungen in ihrer Körperwahrnehmung zu sammeln, ausgiebig zu krabbeln und ihre Bewegungsfreude auszuleben. Für die beziehungsvolle Pflege wird ein Wickelbereich mit Aufbewahrungsmöglichkeiten für Pflegeutensilien im Waschraum integriert. Für Rückzug und Ruhephasen haben wir einen Nebenraum zum Ruheraum umgerüstet, in dem wir den Kindern ungestörte Rückzugs- und/oder Schlafmöglichkeit anbieten können. Durch eine liebevolle, Abdunklungs- und Belüftungsmöglichkeit ist für eine gemütliche Atmosphäre gesorgt. Persönliche Schlafutensilien können von den Kindern mitgebracht  werden. Das Mobiliar wurde altersentsprechend ergänzt. Ansprechendes und funktionales Geschirr, mit dem die Kinder ihrem Entwicklungsstand entsprechend essen können, ist ausreichend vorhanden. Ein ansprechend gestalteter Essbereich in ruhiger Atmosphäre ist eingerichtet.

 

Eingewöhnung

Die Eingewöhnungsphase in unserer Einrichtung findet nach dem Berliner Modell statt. Wir möchten damit eine schrittweise, am Kind und der Familie orientierte, Eingewöhnung ermöglichen und dem Kind Zeit geben sich mit der Sicherheit der vertrauten Bezugsperson, der neuen Situation zu stellen. Dadurch können die Kinder, zeitlich individuell, eine emotionale Bindung zur neuen Bezugsperson aufbauen. Dies ermöglicht eine stressfreie und anhaltende Lösung von den Eltern. Diese erste Zeit im Kindergarten wird mit den Eltern im Einzelgespräch ausführlich besprochen. Dabei wird deutlich gemacht, welche Bedeutung diese Zeit hat und das die Anwesenheit der Eltern unbedingt erforderlich ist. Uns ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder mit einem guten Gefühl in der Einrichtung lassen und die Kinder gerne zu uns kommen.

 

  • Mütter und Väter sind in der Einrichtung willkommen, Kontakte untereinander werden von uns unterstützt und es gibt Raum zum Treffen in unserer Einrichtung.

  • Die Erzieherinnen berichten anhand ausgewerteter Beobachtungen regelmäßig über den Entwicklungsstand des Kindes.

  • Eltern und Erzieherinnen überlegen gemeinsam, wie das Kind unterstützt und gefördert werden kann. Die

  • Erzieherinnen sprechen die Eltern als Experten an und interessieren sich für die Erziehungsvorstellungen der Eltern.

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